Was ist CF?

 

Die Cystische Fibrose (auch Mukoviszidose genannt) ist die häufigste angeborene Stoffwechselkrankheit weisser Menschen.

Jeder 20.Mensch ist gesunder Träger des CF-Gens.

Insbesondere Lunge und Bauchspeicheldrüse sind davon  betroffen.Wegen Ihrer Symptome wird die Mukoviszidose häufig mit chronischer Bronchitis,Asthma, Keuchhusten oder Zöliakie verwechselt.

Die mono-genetische Erbkrankheit ist fortschreitend und bislang nicht heilbar;ca .80 % der Betroffenen werden heute dank verbesserter Therapien,guter Behandlungsmöglichkeiten und eiserner Therapiedisziplin erwachsen.

Warum husten CF-Betroffene?

Die Mukoviszidose ist eine Störung im  Wasser-Haushalt der Zellen  der     Schleimhäute.   Die Folge ist,dass der Schleim,der sich auf der Oberfläche der Atemwege leicht bewegen sollte,zu zäh ist.Er verklebt die Atemwege, und eine Reinigung der Lunge ist nur noch durch Husten möglich. Durch Anwendung spezieller Atmemtechniken kann der Muko-Patient den Schleim(zähes Sekret) abatmen-meist morgens und abends-bei Bedarf auch häufiger.Heute gibt es Hilfsmittel..z.B.Flutter .Cornet .(www.cegla.de )  welche diese Abhust-Atemtechnik unterstützen.  (Hilfsgeräte  Cornet usw.für die tägliche Therapie)




Ist der CF-Husten ansteckend?

Der Husten bei der Mukoviszidose ist nicht ansteckend,es sei den der Muko-Betroffene hätte gerade zusätzlich eine "normale"Erkältungskrankheit.  Mukoviszidose erwirbt man nur durch Vererbung.Befürchtungen,Mitschüler,Mitarbeiter,Lehrer könnten angesteckt werden,sind also unbegründet.


Warum sehen viele CF -Betroffene so schmächtig aus?    (Foto-Uhrglasnägel-Trommelschlegelfinger bei CF-ler)

Muko-Betroffene sehen manchmal schmächtig und jünger  aus als ihrem Alter entsprechend,da die Nahrung oft nur unvollständig verwertet wird.Dies ist auf die Störung der Bauchspeicheldrüse zurückzuführen.Ausserdem haben Muko-Betroffene einen erhöhten Kalorienbedarf:mindestens das Einenhalbfache im Vergleich zu Gesunden. (Foto-Junge mit hypertropher Osteoarthropathie und daraus resultierender Brustkyphose) 

Ein Kind erkrankt an Mukoviszidose,wenn es das veränderte Gen von beiden Eltern erbt.Vererbungsgang ist autosomal-rezesssiv.Ist nur ein Elternteil erkrankt,sind seine Kinder Genträger,ohne selbst zu erkranken.Aber sie können das defekte Gen später an die eigenen Kinder weitergeben.Es können auch beide Eltern blos Genträger sein,ohne es zu wissen.In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit 1:4 das Ihr Kind an CF erkrankt.

Molekulargenetische Grundlagen der Mukoviszidose

Wie viele andere genetische Krankheiten tritt die CF in Abhängigkeit von ethnischen Ursprung einer Bevölkerungsgruppe mit unterschiedlicher Häufigkeit auf.

Während in der asiatischen Population nur 1 Kind unter 100 000 oder in der afrikanisch-amerikanischen Bevölkerung 1 Kind unter  17 000 erkrankt,liegt in Nordamerika und Europa die Inzidenz zwischen 1:2500 und 1:1600.

Mukoviszidose tritt mit einer  durch.Häufigkeit von 1:2000  in Europa auf.Die Genträgerfrequenz(Heterozygotie) beträgt bei Angehörigen der kaukassischen Rasse 1:20 bis 1:25. Folglich muss man bei Angehörigen der weissen Rasse mit einem CF-Kind bei 2000 bis 2500 geburten rechnen. In der Schweiz werden jährlich ca.40 Babys mit CF geboren!

Das für den molekulargenetischen Defekt verantwortliche Gen liegt auf dem langen Arm des Chromosoms 7.

In Deutschland leben heute ca.8000 CF Patienten.in der Schweiz zählt man ca. 1000 Patienten.

Das für den molekulargentischen Defekt verantwortliche Gen liegt auf Chromosom 7 und wurde bereits 1989 entdeckt.Das CFTR-Gen exprimiert ein aus 1480 Aminosäuren bestehendes Protein,das den transmembrösen Chloridfluss reguliert.Bislang sind über 1300 Mutationen des CFTR-Gens identifiziert worden.Die Erkrankung kann einen sehr unterschiedlichen Verlauf nehmen,selbst bei Patienten die exakt diegleiche Mutation im im CFTR-Gen haben.Die Genetiker vermuten deshalb seit einiger Zeit,dass andere Gene an der Ausprägung der Symptome beteiligt sind.Die Ergebnisse der "Gene  Modifier Study Group" liefern erstmals überzeugende Beweise."Modifier" Gen bestimmt den Verlauf der  Mukoviszidose.

Bei zusammenfassender Betrachtung lassen sich die durch das mutierte CFTR-Gen bedingten pathobiochemischen Störungen in folgende Gruppen einteilen:


  • Fehlen der CFTR-Proteinsynthese oder deren Störung
  • gestörte Reifung des CFTR-Proteins
  • Defekt bei der Regulation des CFTR-Ionenkanals
  • Störung betreffend der Ionenleitfähigkeit des CFTR-Kanals/Öffnungszeit,Leitfähigkeit
  • verminderte CFTR-Konzentration in der Zelle
  • allosterische CFTR-Mutation-wechselwirkung mit anderen Proteinen gestört

Rund 95 % der bekannten CFTR-Mutation haben das Krankheitsbild Mukoviszidose zur Folge,wobei die klinische Ausprägung allerdings unterschiedlich ist. Der Mensch ist  halt doch mehr-als "nur"die Summe seiner Gene.Der Krankheitsverlauf kann unterschiedlich verlaufen-daher wird immer öfters die Variabilität der CF   diskutiert.

Bei der Mukoviszidose handelt es sich um eine Erkrankung,deren Manifestationsalter und Schweregrad äussert variabel ist.Jedem der sich mit Mukoviszidose befasst,ist der Schweisstest bekannt.Er gilt als Standardverfahren  zur Diagnose CF,und ca.95 % aller Betroffenen können damit eindeutig identivizert werden.Die übrigen 5% haben grenzwertige oder sogar normale Werte im Schweisstest,obwohl bei Ihnen eindeutig CF vorliegt.Das Prinzip des Schweisstests beruht darauf,das im Schweiss zu viel Natriumchlorid (Kochsalz)ausgeschieden wird Natruimwerte von mehr als 70 mMol/l und Chloridwerte von mehr als 60 mMol/l gelten als Beweis für Mukoviszidose.

Eine zweite neuere Methode(noch nicht sehr verbreitet) ist die Messung der Nasalpotenzialdifferenz(NPD)  Hier macht man sich zu Nutze,dass ein bestimmter Bereich der Nasenschleimhaut in seiner Durchlässigkeit für Chlorid-Ionen dem Flimmerephithel der Atemwege ausserordentlich ähnlich ist.(Flimmerepithel bezeichnet man die oberste Schicht der Zellen in der Atemwegsschleimhaut)Diese Zellen tragen auf der Oberfläche die Flimmerhärchen,mit denen der Schleim(MUKUS)in Richtung des Mundes transportiert wird.Wegen dieser grossen Ähnlichkeit kann man aus der Messung an der Nasenschleimhaut direkt auf die Verhältnisse der Lunge schliessen.Dieser Test ist in seiner Aussagekraft dem Schweisstest überlegen und kann herangezogen werden,um bei unklaren Schweiss-Test-Ergebnissen eine eindeutige Diagnose zu ermöglichen.

Zudem ist noch zu erwähnen,dass man auch mit der Rektum-Schleimhaut-Biopsie gute diagnostische Möglichkeiten hat.Mit einer winzigen Menge an Materials aus der Schleimhaut des Enddarms(deutsche Bezeichnung für "Rektum")kann man in der "Ussing-Kammer"ebenfalls die Chloridfähigkeit messen.Dieses Verfahren(ICM) wird jedoch nur in wenigen Deutschen CF Centern angeboten.und das Verfahren wird normalerweise nicht zur Diagnose der Mukoviszidose eingesetzt,unter anderem weil es apparativ und recht aufwendig ist im Vergleich zu den beiden anderen erwähnten Diagnoseverfahren.

Die Nasalpotenzialmessung (NPD)und die Darmschleimhautmessung (ICM)erlauben zudem weitergehende Aussagen,die zunehend an Bedeutung gewinnen.Es ist sogar möglich CFTR-Restfunktion oder alternative Chloridkänale zu unterscheiden.Man kann vermuten,dass eine höhere CFTR-Restfunktion und eine stärkere Nutzung alternativer Chloridkänale zu einem l e i c h t e r e n Verlauf der Krankheit führen müsste.Tatsächlich lässt sich ein solcher Zusammenhang  auch zeigen,zum Beispiel in der Europäischen Zwillings-und Geschwisterstudie.Hier fand man bei 3/4 aller untersuchten Delta F508-homozygot Patienten eine Restfunktion.Diese Restfunktion lag bei einem Siebtel der Patienten bei Werten zwischen 5 & 20 % der normalen Funktion des korrekt gebauten Proteins.Das ist so viel,dass es sich klinisch auch deutlich bemerkbar macht,z.B.in der Lungenfunktion.Mit den bisherigen Versuchen der Gentherapie konnten so hohe Werte bislang noch nicht erreicht werden.

DNA-Analyse:Chromosom 7

Routinemässig wird bei CF-Verdacht durch Blutentnahme auf zehn(bis etwa 30)  der häufigsten Mutationen untersucht.Die weltweit häufigste CF-Mutation ist die sogenannte DF508 Mutation welche ca.70 % aller Mukoviszidose Chromosomen vorkommt. 50 % aller CF-Patienten haben diese Störung auf beiden CF-Chromosomen:   Sie sind homozygot für DF508/DF508 !

Etwa 90 % aller Patienten haben DF508 entweder auf einem Chromosom oder auf beiden.Daher steht diese Mutation im Mittelpunkt aller wissenschaftlichen Untersuchungen.(Studien mittels Gentherapie..usw)


Die Therapie der Mukoviszidose(CF) beinhaltet regelmässige physiotherapeutische Massnahmen zur Entfernung des zähen Sekrets,Inhalationen,sowie eine umfassende medikamentöse Versorgung(Substitution von Pankreasenzymen,schleimlösende Medikamente,Antibiotika,fettlösliche Vitamine)und die Gewährleistung einer h o c h kalorischen Ernährung.Es existieren also 3 Grundpfeiler:


  • 1.Antibiotische Behandlung der rezidivierenden beziehungsweise chronischen Lungeninfekte
  • 2.Physiotherapie und Inhalationen zur Sekretelimination


In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Innovationen in der CF Therapie .

So zum Beispiel neue Inhalative Antibiotikas (Tobi,Colistin®)welche gegen die bakteriellen Lungeninfekte vorgehen ,vorallem gegen den Keim Pseudomonas aeruginosa und Burkholdria cepacia.

Sehr kostenintensive inhalierbare Medikamente erfordern eine effiziente Verabreichung.Die intelligente Aerosoltherapie soll dies ermöglichen.(zb.für Tobi..später AAT..usw)

Keine spontane Inhalation ist optimal-selbst bei sehr guter Mitarbeit  des Kranken.

Die neue Inhaltionsform mittels AKITA soll da abhelfen.Leider ist AKITA in der  Schweiz nur sehr wenig bekannt..dies soll sich jedoch  bald durch eine Importfirma bald ändern!

Infos : www.healthmg.ch   Health Gmbh,8816 Hirzel

Inhalation eines radioaktiv markierten Medikaments mit einem Standardvernebler.Ein grosser Teil des Medikaments verfehlt den Zielort und wird vom Patienten verschluckt.


Kontrollierte ,induviduelle Inhalation mittels AKITA  homogene Verteilung des Medikaments. Jeder Patient erhält sein individuell eingestelltes  AKITA Gerät. Auf der Smardcard (ähnlich einer "Kreditkarte".....welche ins Gerät geschoben wird)werden regelmässig die aktuellen Lungenwerte gespeichert..um sein Gerät für jeweils den richtigen Lungenzustand zu bekommen.Das Individuelle Atemmuster für jeden Patienten wird aus den  Daten der Lungenfunktion für jedes Medikament auf der Smardcard gespeichert.


Ich inhaliere seit beinahe 2 Jahren mit  dem AKITA-System! Zuvor hatte ich das bewährte Pari-Master-System.Die Firma Pari wird auf Frühling 2005 ein neues Inhalationsgerät auf den Markt bringen.  Der  sogennante e-Flow® basiert  auf eine neue Verneblertechnik.Der eFlow® erzeugt  das Aerosol durch eine perforierte Membran,die das Medikament mit weniger als 120 khz durch tausende Mikrodüsen pumpt.Im Gegensatz zu Ultraschallverneblern(Schwingfrequenz 1-2 MHz)wird dabei die Wirkstofflösung nur gering mechanisch und thermischen Belastungen ausgesetzt.Um die Eignung des E-Flow für Pulmozyme® zu untersuchen,wurde nach Vernebelung die verbleibende Aktivität des Enzyme in Pulmozyme-Lösung bestimmt.Die Ergebnisse zeigten eine Restaktivität von 89 Prozent für den -e-flow,für den Pari LC Plus 86 Prozent und für den Pari LC Star 83 Prouzent.Der Im Vergleich gemessene Ultraschlallvernebler zeigte eine deutliche verminderte Restaktivität von 59 Prozent.Der e-Flow© ist somit in der Therapie mit Pulmozyme® den konventionellen Ultraschlallverneblern deutlich überlegen.

Mittels e-Flow® wird die Inhalationszeit auf fast ein Drittel verkürzt.Mit dem neuen Verneblersystem konnte die Inhalationszeit für 5 ml TOBi® von 17,3 Minuten auf 5,9 Minuten reduziert werden.Ein weiter Vorteil von e-Flow® ist das ein relativ homogenes Spektrum kleiner Aerosolpartikel erzeugt wird.Es werden kleine mediane Partikeldurchmesser bis 2,5um erreicht.Eine derart feine Aerosolwolke lässt überdurchschnittlisch hohe Mengen inhalierbarer Wirkstoffe in die Lunge und vergrössert dadurch den Behandlungserfolg.Das diese neue Technik die Depositonesraten in der Lunge verbessert und die oropharyngealen Nebenwirkungen vermindert,ist in umfangreichen In-Vitro Untersuchungen bereits bestätigt worde.In der Schweiz wird das neue Gerät von der Firma  ResMed Schweiz AG aus Basel vertrieben.          www.pari.de

Weltweite mobilität:Batterienbetrieb,Akkubetrieb, Netzteil mit 3 Adaptern für Europa,UK,USA,ca.300 g leicht,inkl.Akkus               

Der E-Flow®Rapid der Firma Pari.de wird voraussichtlich ab Frühling 05 erhätlich sein.Klein-handlich-leise.

Link:Sonderseite:Infos zu E-Flow!

handlich,klein,leise-der e-flow rapid!

Schnelle Vernebelung-Kurze Inhalationszeit:mittels e-Flow®rapid

Wirkstoff  :                           Füllmenge  :             Inhalationszeit:

Tobramycin 300 mg                 5,0 ml                     6,8 Minuten

Dornase alfa   2,5 mg               2,5 ml                    2,3 Minuten 

Salbutamol     2,5 mg               2,5 ml                    2,1 Minuten



  Info :Ergänzung zum Aktita-System

Durch ein Abo ist es möglich bei der Vertriebsfirma regelmässig  ein neues Vernebler-Schlauch und Filtersystem zu bestellen.Halbjährlich entstehen Kosten von ca.Euro 139.--! Akita-System

Das Akita-Gerät ist das erste Inhalationsgerät zur kontrollierten Inhalation von Medikamenten-Aerosolen.Während der Einatmung gibt Ihnen die AKITA Einatemgeschwindigkeit und Atemzugsvolumen vor.Dieses optimale Atemmuster führt zu einer höheren Medikamenten-Desposition und ermöglicht eine verbesserte Therapie mit verkürzter Therapiezeit.Der Clou des AKITAS ist die individuelle Einstellung des Gerätes über eine Smard-Card.Sie wird für jeden Patienten auf Basis der akutellen Lungenfunktiosdaten individuell programmiert und gibt dem Patienten immer das optimale Atemmanöver vor.

Das Akita-Gerät ist leicht zu bedienen..der Display macht es möglich die Atemzüge selbst "visuell"zu kontrollieren.

Individuelle.effiziente Inhalation dank programmierter Smard-Card.

                                                                                                         

Bakterielle Infektionen können für CF-Patienten lebensbedrohlich sein.Eine grosse Gefahr sind die am häufigsten vertretenen Keim Pseudomonas aeruginosa und Burkholdria cepacia,die beide für gesunde Menschen eher ungefährlich sind.Bei Mukoviszidose Patienten setzen sie sich jedoch in der Lunge fest und verursachen schwere Lungeninfekte.Oft sind es besonders aggressive Bakterien,und schwierig zu behandelnde Keime wie das Bakterium Pseudomonas aeruginosa,mit dem 9 von 10 Erwachsenen mit CF infiziert sind.Die chronischen Infektionen führen bereits in  jungen Jahren zu Ausweitungen der Bronchien(zystische Bronchiektasen) und zu narbigen Veränderungen des Lungengewebes (Fibrose).Dies hat der Krankheit ihren Namen gegeben.


Pseudomonas aeruginosa(Gelbe Stäbchen/im linken Bild) und Staphylococcus aureus  (Gelbe Kokken auf dem rechten Bild)heften sich an Mukusreste(hellblau) auf den Zillen,aber nicht an die Epithelzellmembran.           

Bei Gesunden wird  der in den Bronchial-Drüsen gebildete Mukus,der sich auf den Flimmerhärchen befindet,bekanntlich durch eine gleichförmige Bewegung der Zillen,gleich einer Rolltreppe,hinausbefördert und dann in der Regel verschluckt. Bei CF-Patienten ist dieser Reinigungsmechanismus jedoch gestört:Aufgrund des Gendefekts sind die Epitehelzellen des Flimmerepithels der Patienten nicht ausreichend in der Lage,Chlorid-Ionen zu sezernierrn,zudem kommt es zu einer gesteigerten Natrium-und Wasser-Absorption.Der Schleim dickt ein,die Zillen können den Transport nicht mehr bewerkstelligen.Schliesslich bildet sich eine mukupurulente Masse,die Lunge wird in ihrer Funktion stark eingeschränkt.                                                                                                                  

Sobald bei einer Lungenfunkionskontrolle festgestellt wird,das es dem Patienten schlechter geht,müssen die Antibiotkas als Tablette oder Infusion verabreicht werden.Inhalative Antibiotikas genügen dann oft nicht mehr.CF-Patienten müssen deshalb regelmässig ihr Sputum(Auswurf-Mukus) auf Bakterien untersuchen lassen.und ihr Blut auf Entzündungszeichen zu testen.Eine gezielte   Antibiotikainfusion dauert in der Regel 2 Wochen.Sie kann im Spital oder zu Hause durchgeführt werden.

Die Heimtherapie wird vorallen    von Erwachsenen vorgezogen.  Auch vor der Behandlung zu    Hause muss der Patient kurz ins Spital ,um sich von einer Krankenschwester ein Infusionssystem legen zu lassen. Als Alternative gibt es den    chirurgisch implantierten    Port-a-Cath.Das ist ein fünfliebergrosses System,das im Brustbereich unter die Haut   placiert wird und den Zugang zur oberen Hohlvene sicherstellt.    Über eine Infusionspumpe werden dann die Medis  kontinuierlich  in den Blutkreislauf gepumpt.

  Bild:Mädchen während einer Antibiotika-Kur im Spital



Die Lungentransplantation /lungen-transplantation-ch/ist heute eine etablierte Therapie für Patienten mit fortgeschrittener  Lungenerkrankungen,speziell für Patienten mit CF!  Die Operations-und Narkosetechnik sowie die Therapie gegen Abstossungs-  Reaktionen und  Infektionen wurden ständig verbessert und verfeinert. Entscheidend für  den Langzeiterfolg ist jedoch die sorgfältige Nachbehandlung.

Der richtige Zeitpunkt: Transplantationszeitfenster Indikation bei CF!

Wenn die Lebenserwartung des Patienten auf unter 2 Jahre gesunken ist,wenn Atemnot bei der geringsten Anstrengung auftritt,und wenn 12 Minuten für eine 500 m lange Gehstrecke nicht mehr ausreichen,dann ist in der Regel die Lebensqualität des Patienten derart gesunken,dass die Lungentransplantation besprochen werden sollte.Die Lungentransplantation muss dann ins Auge gefasst werden,wenn die Erkrankung rasch fortschreitet.Stetig abnehmende Lungenfunktionswerte (speziell Erstsekundenvolumenwerte unter FEV 1 < 30 %),Zunahme von antibiotischen intravenösen Therapien wegen der sich stetig wiederholenden Lungeninfektionen,die stetige Abnahme des Körpergewichts,oder auch die Notwendigkeit von 24 h Sauerstoff sind Zeichen für den richtigen Zeitpunkt!

Weltweit werden heute etwa  1500 Lungentransplantaionen pro  Jahr durchgeführt  ,in der Schweiz  etwa 30.  Rund 1/3  davon entfällt auf CF-Patienten.Aufgrund des Mangels an Spenderlungen kann leider nicht allen Patienten geholfen werden.  Jedes Jahr   sterben in der Schweiz ca.20% der Patienten auf der Warteliste.

Organ-Spende-Ausweise  sind erhältlich in Arztpraxen...Apotheken oder   direkt  bei  Swisstranplant.                                                           

Bei CF-Patienten muss wegen der schweren chronischen Lungenentzündung in  beiden Lungenflügeln  eine beidseitige Lungentransplantatoin durchgeführt werden.In jüngster Zeit  konnte,wie  bei anderen Organen bereits seit längerer Zeit üblich ist,auch  bei   der Lunge  eine Lebendspende eingeführt  werden:Zwei   gesunde  Menschen erklären  sich  bereit,dem  Patienten je  einen kleinen Teil ihrer  Lunge zu spenden.Der rechte Lungeunternlappen des einen und der  linke Lungenunterlappen des anderen Spenders können dadurch in den Brustraum des Patienten transplantiert werden.In den USA wurden bereits über 100 Patienten auf diese Weise erfolgreich transplantiert.Jeder Patient soll sich selbst ein Bild machen.ob solche Eingriffe moralisch-ethisch seinem Empfinden entsprechen.



Weil CF-Patienten heute älter werden,sind bei dieser Krankheit in den letzten Jahren neue medizinische Probleme-Folgeerkrankungen aufgetreten. So leiden viele als junge Erwachsene an einer noch nicht im Detail verstandenen CF-Osteoporose,(pdf)die mit Kalzium und modernen Osteoporose Medikamenten behandelt werden muss.Rund ein drittel der Erwachsenen mit CF entwickeln zudem wegen der Zerstörung der Bauchspeicheldrüse eine Diabetes.Auch Beschwerden im Hals-Nasen-Ohren Bereich wie Polypen und Entzündungen der Nasennebenhöhlen sowie der Befall der Leber und der Gallenblase sind häufig.